Geschichte
Er brachte die Musik nach Hollywood

Der gebürtige Leopoldstädter Max Steiner bereicherte mit seinen Kompositionen Filme wie Casablanca oder Vom Winde verweht. Seine Geburtsstadt hat den dreifachen Oscar-Preisträger dennoch fast vergessen.

So starb ein Widerstandskämpfer

In der Jägerstraße erinnert eine Gedenktafel an den Kommunisten Fritz Hedrich. Seine Geschichte ist eng verknüpft mit einem der übelsten Verräter in der NS-Zeit.

Eduard Suess, Wiener Wassermann

Im Oktober 1873 wurde die erste Wiener Hochquellenleitung in Betrieb genommen. Ihr „Vater“, der Geologe Eduard Suess, lebte bis zu seinem Tod 1914 in der Leopoldstadt.

Altes Mauthaus sucht neue Besitzer

Hier lebten Zöllner, Gastwirtinnen, Anwälte und Tänzerinnen. Wer wird jetzt in eines der ältesten und bekanntesten Häuser der Leopoldstadt einziehen?

Krieg und Frieden in der Leopoldstadt 

Herbert und Krista Grünwald wuchsen in der Leopoldstadt in den letzen Kriegsjahren und der Nachkriegszeit auf. Sie erinnern sich an Hunger und Wiederaufbau – und zeigen eine beeindruckende Fotosammlung. 

Wer war Wanda wirklich?

Wie Österreichs bekannteste Band zu ihrem Namen kam – und wer die wilde Frau war, die ihn tatsächlich getragen hat. 

Von der Nobelherberge zum Abbruchkandidaten

Nur massiver Bürgerprotest konnte die Zerstörung des ehemaligen Hotel National in der Leopoldstadt verhindern. Was wird nun aus dem historisch bedeutenden Gebäude in der Taborstraße? 

Ein Glashaus für den Fabrikanten

Sie kam aus Deutschland und ging nach Brasilien. In der Leopoldstadt aber schrieb die Familie Hoerde Industriegeschichte – und hinterließ ein beeindruckendes Fabrikensemble. 

Gedenken an eine laute Frau

In der Brigittenau haben öffentliche Räume meist männliche Namen. Eine Ausnahme: der Maria-Restituta-Platz. Er erinnert an eine Frau, die sich den Nationalsozialisten widersetzte – und dafür mit dem Leben bezahlte.

Ein Bahnhof der Hoffnung und des Schreckens

Auf dem Wiener Nordbahnhof kamen viele Jüdinnen und Juden an, die aus der Enge der galizischen Schtetln in die Hauptstadt der Monarchie flohen. Dass vom selben Bahnhof auch Deportationszüge nach Auschwitz fuhren, ist heute fast vergessen.

Ein Erinnerungsort, wo einst die Nazis jubelten

Durch die Trunnerstraße fuhren einst Hitler, Göring und Goebbels zu ihren Auftritten im Nordwestbahnhof. Heute erinnert hier ein Park an eine von den Nazis ermordeten jüdischen Schriftstellerin

Ermordung eines Revolutionärs

Wo heute in der Brigittenau Schrebergärten entlang eines Bahndamms stehen, wurde 1848 der deutsche Parlamentarier Robert Blum von kaiserlichen Truppen hingerichtet.

Die Reitschule Schawel

Wo heute ein deutscher Diskonter und ein jüdischer Supermarkt ihre Waren anbieten, stand bis in die letzten Kriegstage eine Reitschule mit bemerkenswerter Architektur.

Spuren einer verlorenen Ära

Ein unscheinbarer Malerbetrieb in der Wallensteinstraße 55 schließt – und legt ein Stück Wiener Kinogeschichte frei.

Der falsche Freiheitskämpfer

Der Leopoldstädter Arnold Deutsch opferte sich angeblich während der Nazi-Herrschaft für ein freies Österreich. Tatsächlich war er ein Top-Spion der Sowjetunion.

Vom Lamm zu Pipilotti

Die wechselhafte, von Krieg und Zerstörung geprägte Geschichte einer Häuserzeile am Donaukanal.