
Viele Flächen vor Wiener Schulen sind immer noch dem Autoverkehr vorbehalten. Initiativen im 2. und 20. Bezirk versuchen, das nun zu ändern.

Naz Küçüktekin hat journalistische Erfahrungen unter anderem bei Kurier, Profil und Biber gesammelt. Sie lebt in der Brigittenau hat mehrere Preise gewonnen, unter anderem den Wiener Journalismus-Gesundheitspreis und den WINFRA-Preis der Wiener Stadtwerke für eine Reportage über den Hannovermarkt in „Zwischenbrücken“.

Viele Flächen vor Wiener Schulen sind immer noch dem Autoverkehr vorbehalten. Initiativen im 2. und 20. Bezirk versuchen, das nun zu ändern.

Was als Designprojekt begann, ist heute eine ganze Fischfarm: In der Brigittenau werden mit wenig Technik und viel Know-how Buntbarsche gezüchtet.

Falsch abgestellte Autos bremsen immer wieder Busse und Straßenbahnen aus. Eine Datenauswertung zeigt, wo es in und rund um Zwischenbrücken besonders häufig zu Problemen kommt.

Radwege oder Parkplätze? Billige Wohnungen oder Gentrifizierung? Bei solchen Fragen kann die Stimmung im Bezirksparlament ganz schön hitzig werden.

Völlig überraschend streicht die Stadt Wien dem Community-Sender die gesamte Förderung. Geschäftsführerin Ulli Weish sucht nun alternative Finanzierungen, um den Betrieb weiterzuführen.

Verkehr, Sauberkeit und Gastronomie: Die NEOS Brigittenau luden zu einem Bürger:innenforum über die Zukunft des Hannovermarkts.

Der Name ist Programm: In der Schmelzgasse hat ein Bistro eröffnet, das mit regionalen Lebensmitteln Speisen aus aller Welt fusioniert.

Im Theater Delphin in der Leopoldstadt stehen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam auf der Bühne.

Wo früher Pelze verkauft wurden, werden heute Gemüsekisten verteilt und Nachbar:innen kommen ins Gespräch: Die Foodcoop Stadtgut bringt regionale Lebensmittel und neue Begegnungen ins Grätzl.

Schon oft wurde die Umgestaltung der wichtigsten Brigittenauer Geschäftsstraße angekündigt. Nun liegen aber alle Pläne auf Eis.

Während heftig im Sozialbereich gespart und gekürzt wird, bleibt das Frauen*Wohn-Zentrum in der Leopoldstadt ein Ort für Frauen ohne festen Wohnsitz.

Warum bleiben im Nordbahnviertel so viele Erdgeschoßflächen leer? Und was kann man dagegen tun? Bei einer Podiumsdiskussion in der Hauswirtschaft diskutierten Planerin Lina Streeruwitz, Quartiersmanagerin Andrea Mann und Starbike-Betreiber Michael Knoll über diese Fragen.

Erst verlor Markus Leopold-Blaim einen Konflikt mit Lego. Nun bedroht eine Nachforderung der Sozialversicherung seinen Spieleladen in der Brigittenau. Kann ihn ein Crowdfunding retten?

Seit 1936 wird in der Brigittenau das besonders vor Weihnachten beliebte Süßgebäck produziert. Ein Besuch in Wiens letzter Lebkuchenmanufaktur.

In einem Brigittenauer Altbau kämpfen die letzten Bewohner:innen gegen mutwillig herbeigeführte Verwahrlosung. Gleichzeitig wird das Haus als Betongold angeboten.

Miyra Lim pendelt zwischen 20. Bezirk, Radio und Clubnächten. Die Wiener DJ spricht über ihren Weg hinter die Decks.

Etwa 20.000 Menschen wohnen rund um Bednar-Park und Bruno-Marek-Allee. Alle wünschen sich mehr Möglichkeiten zum Einkaufen. Warum sind viele Geschäftsflächen im Quartier dennoch nicht vermietet?

Was würde der Schutzstatus für den markanten Bau bedeuten? Eine Architektin und eine Politikerin haben Ideen für die Nachnutzung.

Barbara Eselböck und Alain Weissgerber sind für kulinarische Zwischenlandungen an besonderen Orten bekannt. Heuer machen sie im Atelier Augarten Halt.

Das Denkmalamt stellt das markanteste Gebäude der Brigittenau unter Schutz. Kann das der Eigentümer mit einer Beschwerde noch verhindern?

Ob am Marktstand, im Schnelllokal oder im Restaurant – in Zwischenbrücken gibt es ein großes Falafel-Angebot. Doch welche schmecken wirklich? Wir haben uns durch sechs Lokale gekostet.

Der alte Mistplatz an der Dresdner Straße ist Geschichte, einer neuer soll in die Freie Mitte an der Innstraße. Doch wann der kommt, bleibt ein großes Geheimnis.

Es wirkt wie Spazierengehen und ist doch Beziehungsarbeit: Der Verein Back Bone versucht in der Brigittenau Brücken zu bauen – zwischen Jugendlichen und einer Gesellschaft, die sie oft übersieht.

In Favoriten wurde es zu eng. Deshalb produziert „Soda Lingerie” seine nachhaltige Unterwäsche ab sofort in der Praterstraße.

Die NEOS wollen den beliebten Markt in der Brigittenau schicker machen – mit Begrünung, Aufenthaltsflächen und Bio-Angeboten. Die KPÖ warnt vor Verdrängung und steigenden Preisen.

Wer die Klosterneuburger Straße auf Höhe Leipziger Straße zu Fuß oder mit dem Rad queren will, begibt sich in Lebensgefahr. Das soll nun anders werden.

Können ein Miniaturwald und ein paar Blumenbeete wirklich das Klima im Bezirk verbessern? Der Biodiversitätsforscher Franz Essl erklärt, wie es geht – und was noch fehlt.

Mit Pizza hat er sich in Wien bereits etabliert. Nun bringt Gaetano Brancato mit Pasta ein Stück italienischen Alltag auf den Vorgartenmarkt.

Seit Jahren steht das markante Gebäude in der Brigittenau leer. Im Herbst sollen Denkmalamt und Gemeinderat entscheiden, wie es weitergeht.

Die Sojabohnen stammen aus Niederösterreich, die Tradition aus China. Produziert wird am Karmelitermarkt. Mit „Wiener Tofu“ bekommt Wien seine erste Tofumanufaktur.

Amira Awad hörte als ZIB-Moderatorin auf und ging als Lehrerin in eine Leopoldstädter Mittelschule. Jetzt schildert sie die Höhen und Tiefen des Berufs – und warum das System sie zum Aufgeben zwingt.

Auf 191 Seiten präsentiert die Stadtkoalition von SPÖ und Neos ihr neues Programm. Auch die Umgestaltung der Wallensteinstraße, der fehlende Mistplatz oder das Nordwestbahnviertel kommen darin vor.

In der Brigittenau haben öffentliche Räume meist männliche Namen. Eine Ausnahme: der Maria-Restituta-Platz. Er erinnert an eine Frau, die sich den Nationalsozialisten widersetzte – und dafür mit dem Leben bezahlte.

Was die Brigittenau braucht und wie es mit Dauerthemen wie dem Nordwestbahnhof oder der Wallensteinstraße steht, erklärt Bezirksvorsteherin Christine Dubravac-Widholm im Interview.

Hier sind die besten Adressen für Eisliebhaber:innen im zweiten und im zwanzigsten Bezirk.

Sie schwärmen von Shawarma und frischem Gemüse, von Multikulturalität und freien Parkplätzen: Marktstandler und Kundinnen erzählen, was den Markt im Herzen der Brigittenau für sie so einzigartig macht.

Wo früher Kinder spielten, wachsen nun Tomaten – und Ideen. In einem Wiener Gemeindebau will Community Work der Volkshilfe Wien leerstehenden Raum in ein Zentrum für Gemeinschaftsprojekte verwandeln.

Leopoldstadt und Brigittenau sind besonders dicht bebaut und leiden daher besonders stark unter den immer längeren Hitzeperioden. Der Klimatologe Simon Tschannett zeigt Lösungen. Doch was will die Lokalpolitik?

Am 27. April werden in Wien auch die Bezirksvertretungen gewählt. In der Brigittenau sind dabei 56 Mandate zu vergeben. Sie bestimmen, welche politischen Akzente gesetzt werden.

Ein Jahr nach der Bürgerbefragung zur Wallensteinstraße sind die Ergebnisse nun öffentlich. Die Wünsche liegen auf dem Tisch – aber gibt es auch einen Plan zur Umsetzung?

Ein unscheinbarer Malerbetrieb in der Wallensteinstraße 55 schließt – und legt ein Stück Wiener Kinogeschichte frei.

Seit nunmehr fünf Jahren ist der einzige Mistplatz für die Leopoldstadt und die Brigittenau in der Dresdner Straße geschlossen. Gegen einen neuen Standort gibt es jedoch viel Widerstand.

Seit einem halben Jahr betreibt Muhannad Sharaf Eddin in der Rauscherstraße ein veganes Lokal orientalischen Spezialitäten. Seine Rezepte sind über Generationen überliefert.

Wien ist die Heimat von Hunderttausenden, die hier arbeiten, zur Schule gehen und Steuern zahlen – aber nicht wählen dürfen. In der Brigittenau betrifft das fast jeden Zweiten und jede Zweite. Die 17-jährige Yurdanur ist eine davon.

Kommentar: Wahlkampf hin oder her. Die Umgestaltung der Wallensteinstraße ist längst überfällig. Die Auswertung der Bürgerbefragung, die nun fast ein Jahr her ist, ebenfalls.

Seit Jahren wird über die Umgestaltung einer der wichtigsten Straßen der Brigittenau diskutiert. Nun wurde der Baustart erneut verschoben. Was läuft da schief? Und warum wird das Ergebnis der Bürgerbefragung verheimlicht?